Alle Artikel mit dem Schlagwort: Mentoring

Mentoring-Programm von Presseclub München und NJB ab April 2019

Lernen von den Profis. Lernen durch Kontakte. Ohne diese beiden Voraussetzungen ist der Einstieg in den Journalismus schwer. Doch wie kommen gerade Anfänger an die Entscheider in der Branche heran? Ein Platz im Mentoring-Programm des Internationalen PresseClubs München ist eine viel versprechende Möglichkeit. Rund ein Dutzend junge Journalisten lassen sich ein Jahr lang von einem Medienprofi aus dem PresseClub auf ihrem beruflichen Weg begleiten. Das Programm wird ergänzt durch Seminare und Infoveranstaltungen. Das Ziel: Persönliche Kontakte mit Entscheidern Beratung durch einen erfahrenen Kollegen zur beruflichen Entwicklung Ein Jahr lang intensive Begleitung durch einen persönlichen Mentor Laufende Fortbildungen, z.B. Bewerbungstraining mit der Kamera, Moderationstraining, Interviewseminar, Fotoworkshop …) Redaktionsbesuche, Diskussions- und Stammtischabende Der Weg: Monatliche Treffen Austausch per Telefon oder Mail mit dem persönlichen Mentor Einzelgespräche zu Themen wie dem nächsten Praktikum, Bewerbungsstrategien für das Volontariat oder für einen möglichen Jobwechsel Mentor als Ratgeber mit praktischen Tipps und persönlichen Kontakten Regelmäßige Treffen aller Mentees mit Vorträgen zu Karriere-relevanten Themen ausgewählter Mentoren Die Voraussetzungen: Erste Erfahrungen durch Praktika in den Medien Unter 30 Jahren Optimaler Zeitpunkt: nach der Zwischenprüfung …

Nichts haben, aber alles geben müssen

335.000 Wohnungslose gibt es in Deutschland, die Zahlen steigen immer weiter. Die Regensburgerin Marianne ist eine von ihnen. An einem Freitagmorgen erzählt sie, wie es dazu gekommen ist und was die Agentur für Arbeit damit zu tun hat. Ein Beitrag von Maria Seigner Marianne ist bereits seit einigen Stunden auf den Beinen. Ihr Gesicht ist blass, dunkle Schatten liegen unter ihren Augen, ihre leichten Falten scheinen über Nacht tiefer geworden zu sein. „Es war keine besonders gute Nacht“, murmelt sie müde und lächelt dünn. Die 43-Jährige fährt sich unruhig durch das ungekämmte braune Haar, betrachtet durch ein beschlagenes Fenster das langsame Erwachen der Stadt. Die Straßen und Gehwege füllen sich mit Menschen, die sich auf den Weg zur Arbeit machen, ihre Kinder in die Kita bringen, den Wochenend-Einkauf erledigen. Regensburg macht sich bereit für einen neuen Tag. Es ist alles wie immer. Oder? Nicht für Marianne. Seit gestern hat sie keine Wohnung mehr, in der sie sich morgens noch einmal in ihre Decken einwickeln kann – laut eigener Aussage weil Behördenversagen sie in die Armut getrieben …